| Zeitig machen wir uns auf den Weg nach Ghanzi zum Camp Thakadu. In Maun herrscht schon am frühen Morgen reger Verkehr und die Souvenirhändler haben ihre Stände am Straßenrand aufgebaut. Vor uns liegen 300 km „Autobahn“. Mein Rücken hat sich umsonst verspannt, denn es gibt nur wenige Potholes auf der Strecke. Wir erreichen das Camp, das in der Heimatsprache „Erdferkel“ heißt, am frühen Nachmittag. Die Campsites haben nur wenig Schatten, da die Bäume noch nicht ausgetrieben haben. Vielleicht ist die Trockenheit schuld daran, denn vom vorigen Aufenthalt her haben wir das anders in Erinnerung. Der Pool wird erst aufgefüllt, so dass wir uns dort nicht herunterkühlen können. Wir aktualisieren unseren Blog und surfen im Internet, das im Vergleich zum letzten Mal erstaunlich gut funktioniert. Dinner mit Blick auf ein Wasserloch gibt es à la card. Während mein Wild-Potjie ausgezeichnet schmeckt, kaut Herbert lange auf seinem Kudusteak herum. Nach einem Glas Wein suchen wir unseren Stellplatz und irren eine Weile in der Dunkelheit umher. Die Nacht beschert uns herrlich frisches Kalahariklima! |
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