26. Sept.: Alte Brücke Matlapaneng in Maun (1/3)
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Heute rüsten wir in aller Ruhe für die Rückfahrt, vor der es uns wegen der Potholes graut. Beim Bezahlen berichtet Max, dass Tiaan aufgegeben hätte, weil er mit der anderen Kultur nicht mehr zurechtgekommen sei. Ich wünsche ihm viel Erfolg für die Lodge, was ihn sichtlich freut.

In Maun kaufen wir nochmals ein und fahren zum Restcamp. Überraschung: Stromausfall! In der Rezeption herrscht ein Chaos aus Kabeln und Steckern, draußen röhrt der Generator. Später fällt die Wasserversorgung aus. Ich registriere, dass seit unserer Abfahrt vor zwei Tagen nicht mehr gereinigt wurde. Das Camp verlottert. Wir haben das Gefühl, dass es an der Zeit ist, nach Hause zu fahren.
Bevor wir uns auf den langen Weg nach Windhoek machen, genehmigen wir uns eine Ruhepause. Ich lege mich für ein paar Fotos auf die Lauer – mit mäßigem Erfolg. Ein Wiedehopf, der um uns herum flattert und hüpft, verweigert mir leider ein Foto mit aufgestelltem Kamm. Aufgrund des niedrigen Wasserstands können wir am Ufer des Thamalakane entlang bis zur historischen Brücke Matlapaneng spazieren und müssen nicht den Umweg über die Straße nehmen. Sie scheint seit dem letzten Besuch weiter zu zerfallen. Ich erinnere mich an das Video von lilytrotter von vor vierzig Jahren, als der Weg ins Delta ausschließlich über diese Alte Brücke ging, die der Backpacker-Lodge ihren Namen gab.