| Wir haben gut geschlafen und sind früh aufgestanden, um zeitig in Maun zu sein. Obwohl wir aufpassen wie Schießhunde, klauen uns die verflixten Affen das halbe Frühstücksbrot vom Grill. Es stört sie nicht, dass wir danebenstehen und einen Deckel über die fertigen Toastbrote gestülpt haben. Es ist eine ganze Horde dieser wendigen, frechen Halunken. Unser Aufbruch artet in Hektik aus, und so befinden wir uns zeitig auf der durchlöcherten Autobahn nach Maun. Die Potholes lassen unser Fahrzeug hüpfen und schwanken. Wenn uns ein Auto in Schlangenlinien und teilweise auf unserer Fahrbahn entgegen kommt, heißt dies nicht, dass der Fahrer betrunken wäre. Er versucht lediglich, sein Auto vor den tiefsten und größten Potholes zu schützen. Mittags steigen wir gerädert und mit malträtiertem Rücken vor dem Spar in Maun aus. Der Einkauf geht schnell vonstatten, dann treffen wir auf ein junges Paar, das sich als Mitglied im Namibiaforum entpuppt. Ich eise mich endlich los, weil unsere Einkäufe in der Sonne schmoren. Am ATM können wir nur 500 Pula ziehen, aber mit Gromis Anfangsbetrag reicht das Bargeld vorläufig. Nach einem indischen Mittagessen am Flughafen steuern wir zum Restcamp. Wir haben einen schattigen Platz am Ufer des Thamalakane, was guttut bei der Hitze. Weniger schön ist, dass die Sanitäranlagen seit unserem letzten Aufenthalt gelitten haben. Hier scheint Instandhaltung ein Fremdwort zu sein. Außerdem macht unser Blog Mucken, Herbert gelingt es nicht, einzusteigen. Müde von der Marterfahrt lassen wir den Abend früh ausklingen. Nachtrag von Herbert: „War das der Abend mit zu viel Alkohol?“ Er hatte am nächsten Morgen Kopfschmerzen. |
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