| Inzwischen reduziert Herbert die Luft in den Reifen auf 1,5 bar, und wir fahren in den Bwabwata ein. So tiefsandig hatten wir ihn gar nicht in Erinnerung. Der fluffige Sand tutsein Übriges, dass wir vorsichtig zur Campsite schwimmen müssen. Wir stellen unser Auto schließlich auf einem schattigen Platz ab, lunchen ein Joghurt, lassen die Hitze auf uns wirken, duschen und fahren auf Pirsch Richtung Horseshoe, einem riesigen Flussbogen, der für seinen Tierreichtum bekannt ist. Neben dem Pfad tummeln sich Impalas, Kudus, einige Lechwes, sonst entdecken wir nichts. Am Horseshoe sehen wir am Ende des Hufeisens eine Herde Elefanten vorbeiziehen. Wir beschließen, zurückzufahren. Eher zufällig werfe ich einen Blick ins
schattige Gebüsch auf der linken Seite des Pfads und entdecke eine Büffelherde, deren Mitglieder uns stoisch beobachten. Wir tasten uns einige Meter vorwärts und stellen fest, es müssen mindestens hundert Tiere sein. Freund oder Feind?! Herbert legt vorsichtshalber den Rückwärtsgang ein. Auf der Campsite beobachten wir zwei Hippos, die am anderen Ufer des Kwandos grasen. Abends gibt es Gemüseeintopf mit Huhn, danach ein Fläschchen Chardonnay als Schlaftrunk. In der Nacht hören wir das Nöff-Nöff der Hippos, und die Frösche klicken ihre Begleitmusik dazu. |
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