1. Oktober: Unsere letzte Station Windhoek (1/1)
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Nun sitze ich am Schreibtisch in der Pension Tamboti. Die Temperaturen sind nach den Gewittern in der Region erträglich geworden. Trotzdem wollen wir den hauseigenen Pool nutzen, denn es ist das erste Mal in all den Jahren, die wir hier übernachten, dass er offen ist. Ein Problem wird das Abendessen, weil in Windhoek heute „Tag des Herrn“ ist, und viele Gaststätten deshalb geschlossen sind.
Nur Joe’s Beerhouse hat geöffnet. Dahin müsse man einmal essen gehen, heißt es. Wir mögen Hofbräuhäuser und ihre Nachahmer nicht, auch nicht diese afrikanische Ausgabe. Das Restaurant ist rappelvoll. Die Teller, die unseren Tischnachbarn serviert werden, sind es ebenfalls. Angenehm ist, dass sich unser zuständiger Kellner mit
Namen vorstellt. Herbert bestellt ein 300 g-Steak, ich nehme einen King Klip, was keine gute Wahl ist. Windhoek liegt halt nicht am Wasser! Wir unterhalten uns mit den Tischnachbarn, die uns von ihrem Totalschaden berichten. Trotz aller Unannehmlichkeiten durch die defekte Klimaanlage haben wir viel Glück gehabt und wussten einen kompetenten, kundenfreundlichen Fahrzeugvermieter im Hintergrund.
Unsere Taschen sind gepackt, alles Überflüssige haben wir in einer Ecke in der Hoffnung deponiert, die Hausangestellten können es verwenden. Bevor wir den Camper abgeben, werden wir einen kleinen Umweg über das Craft Center machen, ein paar Mitbringsel einkaufen.