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Am Morgen leistet uns eine muntere Sippe Baumhörnchen Gesellschaft, der kein Krümel entgeht, der uns vom Tisch fällt. Nicht nur deshalb trennen wir uns ungern von der wunderschönen Ghaub Guestfarm. Weiter geht’s nach Okonjima, einem privaten Reservat dem letzten Camp unserer Reise, das sich dem Schutz der Wildkatzen in Namibia verschrieben hat. Die Campsite liegt mitten im Busch, ist riesig und bietet Platz für mehrere Camper. Sie hat eine große Küche mit Aufenthaltsraum und großzügige Sanitäranlagen, die für Eilige leider zu entfernt liegen. Wir haben einen Gamedrive mit Infoveranstaltung der Africat Foundation gebucht. Der Guide holt uns im offenen Safarifahrzeug von der Campsite ab. Wenig später blitzt und donnert es, und ein tropisches Gewitter rauscht über uns hernieder. Obwohl die Seitenwände des Fahrzeugs geschlossen werden, bleiben wir nicht trocken. Im Nu ist es kalt geworden, und wir frieren in unseren T-Shirts und Westen. Weil der Regen nicht nachlässt, zieht sich die Infoveranstaltung leider hin. Wir verstehen den Guide nur rudimentär, sein Englisch ist mit unserem nicht kompatibel. Endlich geht es ins Gelände, wo uns in einem Beobachtungsstand die Fütterung eines Leoparden vorgeführt wird. Das hat ein bisschen was von Zirkus. Inzwischen ist es dunkel geworden und die herrlichen Geparden, die am Weg sitzen, lassen sich kaum noch fotografieren. Ich bin froh, als wir zurück auf der Campsite sind und mache mich an unser letztes selbst zu kochendes Abendessen der Reise. Da Samstag ist, gibt es was? Richtig geraten: Gemüsesuppe! |
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