Überraschung an diesem Morgen: Ein Elefant hat den Wassertank zerstört, 10.000 Liter sind ausgelaufen und die Campsite liegt trocken: Keine Dusche, keine Klospülung, nichts. Wir brechen ungeduscht auf zur Khwai Campsite, nehmen aber nicht den direkten Weg, weil wir einen Teil jener Strecke am Khwai entlang abfahren wollen, wo wir bei unserer ersten Tour durch das Moremi WR abgesoffen sind. Wir finden die Stelle tatsächlich wieder, staunen, wie schön es dort ist, und fahren wohlweislich den „Dry Way“.
Am Dombo Hippo Pool mit Beobachtungsposten, zu dem eine wacklige steile Treppe hinaufführt, mit Picknickplatz machen wir Pause. Träge liegen die Klopse im Wasser, prusten hin und wieder, recken kurz den Kopf aus dem Wasser, wedeln mit den Propelleröhrchen und tauchen ab. Neuzugänge werden begutachtet, dann sieht man nur noch eine Gemengelage von Klopsen.
Am Rand des Pools hat sich eine Gruppe von Lechwes niedergelassen. Bei diesen Antilopen handelt es sich um eine besonders hübsche Sorte.
Auf der Campsite am Northgate erfahren wir, dass wir nicht, wie von uns angedacht, eine Nacht länger bleiben können, weil alles belegt ist. Damit haben wir nach den wenigen vollen Campsites auf unserer bisherigen Tour nicht gerechnet. Wir werden zur Nr. 10 geschickt. Diese wenigen Meter Fahrt sind eine Zumutung fürs Auto und den Fahrer. Wir brauchen einige Anläufe, bis wir eine Strecke gefunden haben, wo das Auto nicht Gefahr läuft, aufzusetzen. Während viele Stellplätze Schatten haben, brät der unsrige groß und staubig in der Sonne. Nach dem Abendessen haben wir erneut Elefantenbesuch, doch dieser Herr trampelt nur um uns herum, bevor er wieder verschwindet.
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