23. September: Fahrt zum Camp am Southgate (1/4)
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Unser nächstes Ziel, das Camp am Southgate zum Moremi Wildlife Reserve, erreichen wir nach kurzer Asphaltstrecke über Gravelroad und Sandpiste. Der Zustand der Fahrbahn lässt erahnen, was uns im Nationalpark erwartet. Das Camp ist fast leer, aber neben uns lässt sich eine Overlandergruppe Franzosen nieder.
Wir brechen erst einmal erwartungsvoll zu unserem ersten Gamedrive Richtung Hippo Pool auf. Jedes Mal, wenn wir denken, schlimmer kann der Track nicht werden, legt der Schwierigkeitsgrad zu. Mehr als 15km/h schaffen wir nicht. Die Sichtungen am Hippo Pool und am Black Pool erfüllen nicht unsere Erwartungen. Die Hippos sind zu weit weg,
weil der gesunkene Wasserspiegel weit weg ist vom Beobachtungsposten. Ersatzweise fotografieren wir einen Goliathreiher von allen Seiten. Auf der Rücktour schauen wir an einem Wasserloch drei Elefanten zu, die sich genüsslich bespritzen. Die Campsite ist, wie alle Campsites im NP, ohne Extras, was es erschwert, das Essen herzurichten. Herbert geht derweil auf Affenjagd. Als wir am Lagerfeuer sitzen, kommt ein Elefant vorbei, verzieht sich jedoch in den Busch, als wir ihn anleuchten. Die Franzosen unserer Altersgruppe haben dem Wein oder dem Savanna Cider zu heftig zugesprochen und benehmen sich völlig daneben.