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Drei Stunden nachdem wir uns von der sympathischen Campleitung verabschiedet haben, sind wir in Maun. Wir recken und schütteln unsere Glieder, denn die Schlaglöcher hatten es in sich. Heute ist Freitag, die Schlangen an den ATMs sind lang, die Geschäfte voll, der Verkehr ein Chaos. Wir brauchen eineinhalb Stunden, bis wir Einkaufen, Tanken und Geldziehen erledigt haben, und fahren weiter zum Maun Restcamp. Es liegt zehn Kilometer außerhalb direkt am Thamalakane. Hohe Bäume spenden unserer Riverside Campsite Schatten. Am Ufer steht ein stabiler Tisch mit Bank, von wo aus wir den Fluss und die Umgebung beobachten können. Ein Service, den längst
nicht jede Campsite bietet. Wenige Meter neben uns liegt eine Badestelle, von der fröhliches Treiben herüberdringt. Vor allem halbwüchsige Jungs haben ihren Spaß im Wasser, später kommen Mädchen hinzu, die jedoch mehr kreischen und kichern, als dass sie im Wasser umhertollen. Als die Dämmerung hereinbricht, finden sich Angler ein, die erfolgreich für ein Dinner mit Fisch sorgen. Das Camp bietet Free Wifi, was wir nutzen, um vor dem nächsten Tourabschnitt noch einmal Mails zu erledigen und Tagebuch samt Fotos hochzuladen. |
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