20. September: Die Fahrt an den Boteti (1/6)
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Nach einem kurzen Stück Asphaltstraße Richtung Maun biegen wir in den Makgadikgadi Pan NP ein, und es heißt erneut: One point five strictly und Eintrittsgebühr. An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich mich über den kommenden Teil unserer Tour nur ungenügend vorbereitet habe, sonst hätten wir uns mehr Zeit für den Boteti gelassen. Die Hälfte der Strecke ist zwar langweilig, aber dann erreichen wir den Fluss, der uns angenehm überrascht. Herden von Zebras, Gnus und Elefanten sind unterwegs. Es ist nach den trockenen Landschaften, die wir hinter uns haben, eine Erholung für die Augen. Wir machen einen Abstecher ans Ufer, wo zig Geier um eine Beute sitzen; wie wir später erfahren, ein verendetes Zebra. Viel zu früh erreichen wir das Khumaga Gate. Danach wird es noch einmal spannend, denn wir müssen mit einer kleinen Fähre zu unserem Camp übersetzen. Mit mulmigem Gefühl sehen wir, wie ein Safarifahrzeug von der anderen Seite herüberkommt. Dann sind wir dran. Auf zwei Schienen wird unser Auto auf die Fähre gelotst. Wir müssen anschließend ganz nach vorn fahren, damit sie sich vom Ufer lösen kann. Und jetzt bitte vorsichtig zurücksetzen, weil sich die Front zum Anlegen erheben muss! Uns wird schwindelig, während die Fähre gleichzeitig vorwärts fährt. Am anderen Ufer erwarten uns Schaulustige und eine Herde Kühe, die die Straße versperrt. Sagte ich ‚Straße’? Na ja! Der Fährmann winkt uns an Land, wir setzen mit dem Hinterteil auf, dann sind wir drüben.