| Also fahren wir am Sonntagmorgen noch einmal nach Kasane, vergrößern unseren Bargeldbestand und kaufen ein paar Dinge ein. Auf Bier müssen wir verzichten, denn das gibt es am Sonntag nicht. Um 14:00 Uhr holt uns ein Taxi ab, bringt uns rechtzeitig zur Anlegestelle. Da die Fahrerin keinen 4x4 fährt, nimmt sie die 2x4-Strecke über Semola. Der Zustand der Fahrbahn ist so katastrophal, dass ich unterwegs mehrmals glaube, es zerreißt die Achse. Wir haben ein kleines Boot gechartert, das uns zügig auf den Fluss bringt. Der Fahrer erläutert die Tierwelt, bemüht sich nicht immer mit Erfolg, das Boot in gute Positionen zu bringen, damit wir fotografieren können. Wir umrunden die Flussinsel Sedudu, auf der heute die botswanische Fahne weht. Doch wir sind nicht allein unterwegs, es geht zu wie auf dem Jahrmarkt. Oft hat man neben den Tieren andere Boote im Bild. Kurz vor Sonnenuntergang halten wir auf eine fotogene kleine Insel zu, um die rote Sonne und ihre Spiegelung im Wasser aufs Bild zu bannen. Wir nehmen mit dieser Bootstour Abschied vom Chobe und seiner grandiosen Tierwelt. Das Taxi wartet schon und bringt uns zurück ins Camp. |
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