15. Sept.: Zweiter Anlauf für den Besuch der Karminspinte (1/7)
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Nach Rücksprache an der Rezeption unserer Lodge ordern wir für den nächsten Morgen ein Boot an der Island View Lodge, das uns zu den Karminspinten bringen soll.
Mit Hendrik, unserem Bootsführer, fahren wir hinaus auf den Sambesi, der Wind pfeift uns um die Ohren, und das Wasser zischt um uns herum. Unterwegs macht uns Hendrik auf verschiedene, interessante Vögel aufmerksam, die hier daheim sind. Am Ziel klettern wir eine Düne hoch und finden uns auf einem riesigen Feld wieder, in dessen Boden die Bee Eater ihre Nester haben. In Schwärmen hocken sie auf den Bäumen oder am Boden. Sie schwirren umher, ihr Gezwitscher erfüllt die Luft.
Hier zeigt sich, dass unser 300er Objektiv plus Konverter an der Grenze ist, um passable Fotos zu erzeugen. Zum Schluss ist viel Ausschuss dabei. Auf der Rücktour erhaschen wir noch ein paar Vögel, die wir bisher nicht kannten. Die Bootstour – nur mit uns beiden – war ein lohnenswertes Erlebnis.
Statt eines gemütlichen Nachmittags müssen wir noch einmal nach Katima fahren, weil das Gas aus ist. Wir kommen total erledigt aus der staubigen, heißen Stadt zurück, deren Verkehr uns wuschig macht, und sind zu nichts mehr zu gebrauchen.
Morgen geht’s an den Chobe. Wir wollen ab dem Ngoma Gate an der Riverfront entlang nach Kasane fahren.