11. September: Camp Kwando: Im Mudumo NP (3/5)
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Um vierzehn Uhr fahren wir zu einem Gamedrive in den Mudumu NP. Beim Kauf des Permits gibt es die üblichen Schwierigkeiten, nämlich kein Kleingeld. Aber ich stelle mich stur, will auf meine 10 N$ nicht verzichten, so dass der Kollege in die Nachbarschaft laufen muss, um Geld zu wechseln.
Der NP wird als das Okavangodelta der Sambesiregion gepriesen. Wir wissen nun, warum wir mehrfach gefragt wurden, ob wir Allraderfahrung haben. Na ja, bei uns Silberköpfen scheint die Frage angebracht zu sein. Die Fahrwege sind eng, mit tiefen Kuhlen, tiefsandigen Passagen und Strecken mit hohem Grasbewuchs in der Mitte. Fahrzeug und Fahrer wird so Einiges abverlangt. Links von uns blinkt der Kwando, rechts zeugen
abgefressene Mopanebäume und –büsche davon, dass Elefanten ihren Hunger an ihnen gestillt haben. Wir entdecken einen Weißbrust Seeadler, eine kleine Herde Zebras, einen Hammerkopf, zwei Giraffen und vor allen Dingen eine riesige Elefantenherde, die vermutlich aus Botswana von der anderen Seite des Kwando herübergewechselt ist. Wir müssen mehrmals warten, bis sie den Pfad freigeben. Und das dauert! Kaum glauben wir, jetzt dürfen wir fahren, taucht die nächste Familie auf und staubt über den Pfad. Wir werden unruhig, da es schon spät ist, verzichten heute auf den Hippo Pool, um vor der Dunkelheit im Camp zurück zu sein. Der Hippo Pool muss warten.