10. September: Camp Kwando (1/4)
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Wie war das mit dem Hinterhof? Wir haben zwar eine große, schattige Campsite, aber im Gegensatz zu den Chalets liegt sie nicht am Fluss, sondern im Busch. Schon auf der Weiterfahrt gestern ist uns aufgefallen, wie trocken die Landschaft in der Sambesiregion im Gegensatz zu 2014 ist. Das beeinträchtigt auch den Boden unseres Stellplatzes, wo sich der Sand gegen das spärliche Gras durchgesetzt hat.
Das Hauptgebäude der Lodge ist sowohl afrikanisch wie geschmackvoll eingerichtet und bietet Sitzplätze mit Blick auf den Papyruswald am Kwando. Im Büro melden wir uns zu einer Bootsfahrt für morgen Nachmittag an.
Schon wieder habe ich eine schlechte Nacht hinter mir, denn als ich das erste Mal aufwache, stelle ich fest, dass der Fridge nicht arbeitet. +12° C zeigt das Thermometer! Ich gerate in Panik, denn Fridge kaputt ist mindestens so schlimm wie Klimaanlage kaputt. Da die Kabine ganz neu ist, hat auch Africamper keine Ahnung, wie man an die Elektrik herankommt. Mehrere Telefonate, SMS und Mails hin und her ändern nichts daran. Herbert klebt den widerspenstigen Schalter fest, und wir hoffen, das hält. Falls nicht, werden wir den Schalterkasten mit Gewalt öffnen müssen, um an die Elektrik zu kommen.