| Um sieben Uhr fährt Willem uns zum Spezialisten für Klimaanlagen, und dann warten wir zwei Stunden in der Rezeption, bis uns mitgeteilt wird, es sähe nicht gut aus, wir würden von Willem Näheres erfahren. Es bleibt dabei, dass das Armaturenbrett abgebaut werden muss, um Kabel auszuwechseln.
- Wie lang wird das dauern?
- Bis Nachmittags vielleicht.
Wir machen klar, dass wir spätestens um zwei Uhr abfahren müssen, weil wir noch im Hellen die Mahangu Lodge erreichen müssen. Man würde sich bemühen, heißt es, wir sollen spazieren gehen. Hahaha, in Rundu gibt es nur staubige Straßen, Läden mit Dingen, die wir nicht brauchen, keinen Park, überhaupt nichts, wo man sich
aufhalten könnte. Endlich finden wir eine Art Bistro unter schattigen Arkaden und ordern etwas zu trinken. Es ist viertel vor Elf. Um halb Eins klingelt das Telefon. Stefan.
Eine Reparatur der Klimaanlage sei nicht möglich, weil einige Teile durchgeschmort seien. Man würde alles wieder zusammenbauen, damit wir nach Divundu weiterfahren könnten. Inzwischen sei in Johannesburg ein Buschcamper für uns gestartet, den wir anderntags übernehmen sollen. Es ist ein Uhr mittags, als wir zur Mahangu Lodge starten, Finger alle paar Minuten auf dem A/C-Knopf, um das Gebläse einigermaßen bei Laune zu halten. Wir sind erleichtert, dass unser Weiterkommen nun gesichert zu sein scheint.
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