5.September: Twee Palms und das Onguma Tamboti Camp (1/3)
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Auf der Fahrt Richtung Lindequist Gate fahren wir verschiedene Wasserlöcher an, die teilweise trocken sind, teilweise einsam in der Sonne glitzern. Letzter Versuch: Kalkheuvel. Und siehe da, hier tummeln sich die Steppentiere. Kudus, Zebras, Springböcke, Gnus, Schwarzfersenimpalas und Oryxe drängeln am Wasserzufluss und der langen Tränke.
Wir machen im Resort Namutoni kurz Halt und fahren dann eine Schleife zum Wasserloch Twee Palms, wo wir vor sechs Jahren eine Giraffe fotografiert hatten, die sich malerisch genau zwischen den beiden Palmen aufgebaut
hatte. Nein, sie stand leider nicht mehr da, und wir machen uns auf zum Gate des Nationalparks.
Nicht gerechnet haben wir an dieser Stelle mit einer Desease-Kontrolle wegen der Maul- und Klauenseuche. Im Kühlschrank lagern 6 rohe Eier und 2 Stücke Schweinehals, die wir abends grillen wollten. In rohem Zustand dürfen wir sie nicht „ausführen“. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als den Parkplatz anzusteuern und in praller Sonne spontan zwei Schweinehälse zu braten und sechs Eier zu kochen. Nun dürfen wir ausreisen.

 
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