Wir ziehen nach Halali um. Unterwegs legen wir mehrere Pausen ein, um die Aussicht auf die Etoshapfanne zu genießen. Am Wasserloch Rietfontein hält sich eine riesige Zebraherde auf. Von den drei Löwen, die faul am Wasserrand liegen, scheinen sie nicht beeindruckt zu sein. Dann taucht ein weiterer Löwe auf. Kurzfristig kommt Unruhe in die Herde, doch die Löwin trabt gemächlich an ihnen vorbei, ist offensichtlich satt und hat nur Durst. Sie scheint die anderen Löwinnen zu kennen, denn sie gehen
aufeinander zu, schmusen miteinander und legen sich nebeneinander hin.
In Halali erwartete uns ebenso viel Staub und Sonne wie in Okaukuejo. Das angrenzende Wasserloch, uns noch in guter Erinnerung wegen der Elefantenfamilien, liegt verwaist da. Später allerdings erzählt uns eine deutsche Familie, abends um 11:00 Uhr seien viele Elefanten und auch Nashörner zum Trinken gekommen. Tja, zur falschen Zeit am richtigen Ort!
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