Morgens lassen wir uns Zeit, weil wir glauben, in zweieinhalb Stunden bei der White Lady Lodge am Brandberg zu sein. Nachdem wir den Krater verlassen haben, fahren wir Stunde um Stunde auf sandigen Tracks oder spitzem Schotter Richtung Osten. Das Bild der Savanne ändert sich kaum. Nach jeder Kurve kommt die nächste und hinter jedem Hügel sieht es so aus wie davor. Es wird heiß im Fahrzeug, die Klimaanlage schafft es nicht, dass wir einen kühlen Kopf behalten. Es ist Nachmittag, als wir in der Lodge eintreffen, auf deren Campingplatz wir
vor Jahren schon einmal übernachtet haben. Wir suchen uns einen schattigen Platz und sind froh, dass ein Arbeiter den Donkey angeheizt hat. Ein heftiger Wind trocknet unsere Handtücher nach dem Duschen im Nullkommanix.
Wir sind müde, gehen Abendessen und können es nicht erwarten, dass der musikalische Nachtisch beendet wird, um auf unseren Campingplatz zurückzukehren. Folklore ist nicht unser Ding und unprofessionell vorgetragen schon gar nicht.
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