| Als wir morgens um 10:00 Uhr in der Vertragswerkstatt ankommen, steht ein niegelnagelneues Porta Potti da. Der Service funktioniert prima! Nächstes Ziel ist die Seehundkolonie in Cape Cross. Hunderte, nein, Tausende von diesen Pelztieren liegen am Strand, schlafen, streiten, brüllen und säugen ihre Heuler. Manche sehen zum Knuddeln putzig aus. Aber so viele Tiere eng beieinander sind ein Angriff auf empfindliche Nasen. Nachdem wir uns satt gesehen haben, und unsere Nasen eine Abwechslung brauchen, brechen wir Richtung Messumkrater auf. Es ist bereits unser zweiter 4x4-Track auf dieser Tour. Er beginnt ganz harmlos. Die Gegend ist bis auf ein paar Welwitschias öde und leer. Diese pflanzlichen Relikte aus Urzeiten sehen zwar nicht schön aus, sind jedoch sehr selten, und vor allem im Bereich des Messumkraters zu Hause. Wir fotografieren ein paar prachtvolle Exemplare, dann wird es haarig. Es geht einen Schotterhang hinauf auf den Kraterrand, der es in sich hat. Vor uns breitet sich ein einzigartiges Panorama aus, nur Felsen, Steine, Schotter und Sand in allen Farben, die das Gestein zur Verfügung hat. Sogar einen Geocache soll es geben, aber Herbert findet ihn nicht. Vermutlich wurde er entfernt. Unser Lagerplatz liegt windgeschützt an einem Felshang, und wir richten uns ein. Ich koche eine deftige Goulaschsuppe, wir teilen uns eine Flasche Wein, dann kuscheln wir uns in die Daunenschlafsäcke und haben es schön warm. Ein Danke dafür geht an Jörg und Susanne! |
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