| Gestern tauschten wir den Kleinwagen gegen den Bushamper ein, der in den nächsten Wochen unser Zuhause sein wird. Herbert bringt den Kleinwagen zu Europcar, während ich das Organisatorische erledige. Wir erhalten ein SATPhon und der Bote mit den Fleischprodukten ist auch schon da. Leider müssen wir die MTC-Filiale in der Maerua Mall noch einmal aufsuchen, weil nur dort Spezialisten arbeiten, die wissen, welche Informationen ihre Kunden brauchen, damit die Technik funktioniert. Nachdem der Einkauf von Obst und Gemüse sowie Milch erledigt ist, verlassen wir um 12:30 Uhr Windhoek Richtung Blutkuppe – wie wir glauben. Doch dann narrt uns das Navi, will uns einen riesigen Umweg zu unserem Ziel Blutkuppe schicken, der uns erst nach 9:00 Uhr abends hätte ankommen lassen. Wenn wir bei Dunkelheit fahren, verlieren wir unseren Versicherungsschutz, was einen gewaltigen Druck erzeugt. Störrisch beharrt Mathilda auf ihrem Vorschlag, so dass wir
nochmals eine Stunde verlieren. Nach mehreren Anläufen setzt Herbert endlich durch, dass uns Mathilda auf die vorgeroutete Strecke schickt. Mit den letzten Lichtfetzen erreichen wir eine Campsite nahe der Blutkuppe. Dieser Teil des Namib Naukluft Nationalparks ist noch wenig besucht, was uns wundert, denn die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Wir sehen uns um, wollen eigentlich ein wenig wandern, aber bis wir so weit sind, knallt die Sonne schon derart vom Himmel, dass wir nach kurzer Zeit aufgeben und nach Swakopmund weiterfahren. Wieder haben wir ein Problem mit dem Porta Potti. Es ist undicht! Einzelheiten will ich gar nicht berichten. Doch der Service von Africamper funktioniert. Noch abends wird ein Kurier mit Ersatz von Windhoek nach Swakopmund geschickt. In Swakopmund führt der kalte Atlantik Regie, und so ziehen wir uns nach dem Abendessen frühzeitig ins Wohnmobil zurück. |
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