1. Oktober: Der Kreis schließt sich     (1/2)
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Wir haben die letzte Nacht im Bushcamper hinter uns, frühstücken zum letzten Mal, nehmen uns danach Zeit für einen Plausch mit unseren Campingnachbarn und starten um 9:10 Uhr. In diesem Moment passiert es. Als Herbert mit Schwung von der Campsite fahren will, knirscht es verdächtig, weil er einen Begrenzungspfosten übersehen hat. Nun hat das Fahrzeug eine Delle. Die wird uns wohl die geblockten fünfhundert Euro kosten.
Drei Stunden später fahren wir in den Hof des Gästehauses Tamboti in Windhoek und laden das Fahrzeug aus. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es weiter zum Art & Craft Center, um letzte Souvenirs zu besorgen. Dort finden wir endlich das gewünschte Salatbesteck für Kerstin. Nach wenigen Minuten Fahrt hupen wir vor dem Tor des Fahrzeugvermieters. Der
Camper wird sorgfältig gecheckt, doch außer der Delle gibt es nichts zu beanstanden.
Wir würden einen Kostenvoranschlag bekommen, heißt es. Zurück in der Pension ist großes Packen angesagt. Wie schaffen wir es nur, das Chaos in den Reisetaschen unterzubringen? Wider Erwarten klappt es letztendlich und beide Taschen wiegen die erlaubten zwanzig Kilo Fluggepäck. Eine gefüllte Klappbox mit Restbeständen geben wir bei den Wirtsleuten ab mit der Bitte, den Inhalt an das Personal zu verteilen. Wir essen in der ‚Bauernstube’ zu Abend, weil sie zu Fuß erreichbar ist, ohne durch eine Gegend mit kriminellen Gestalten laufen zu müssen. So deutsch der Name der Gaststätte klingt, das Warten auf unser Essen dauert afrikanisch lang. Damit endet leider unsere Reise, denn morgen fliegen wir nach Hause.