30. September: Der kalte Wind der Kalahari    (2/3)
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Gobabis ist die einzige größere Stadt zwischen Grenze und Windhoek und bekannt für seine Fleischproduktion. Der Campingplatz liegt beinahe in Laufnähe des Zentrums und hat seinen eigenen Charme. Von den vier Campsites liegen zwei voll in der Sonne, auf dem dritten parkt ein Camper mit Dachzelt und auf dem vierten, über den ein Baum seine schattenspendende Krone ausbreitet, hat ein Mitarbeiter der Lodge seinen nagelneuen Kleinwagen abgestellt. Er sei in die Stadt gegangen, heißt es, wir sollen uns bitte gedulden. Die Sanitäreinrichtungen sind großzügig und gepflegt und werden vom Personal mitbenutzt, das am Rand des Campingplatzes wohnt. Weniger schön finden wir, dass durch einen stabilen Zaun von Lodge und Campingplatz getrennt, in einem großen Areal Strauße und verschiedene Antilopenarten gehalten werden. Zum Abschießen oder zum Anschauen?
Es dauert, bis der Besitzer des geparkten Autos eintrudelt und es murrend wegfährt. Wir haben den Eindruck, dass die Mitarbeiter uns eher als Störenfriede denn als Gäste betrachten.
Die Lodge scheint relativ neu zu sein. Das Abendessen kann sich sehen lassen, was nicht nur am Ambiente liegt. Die Steaks sind auf den Punkt medium gebraten und werden kunstvoll angerichtet mit Salat und Früchten serviert. Wir haben uns ins Freie gesetzt und sind über unsere Jacken froh, denn der kalte Wind der Kalahari ist uns bis nach Gobabis gefolgt.