29. September: Besuch bei den Buschleuten der Kalahari    (2/6)
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Empört berichtet er über die Maßnahmen der botswanischen Regierung gegenüber den Buschleuten, die zur Zeit noch in Gebieten umherwandern, die ausschließlich für die devisenbringende Jagd reicher Touristen reserviert werden soll, oder in denen Bodenschätze vermutet werden.
Wir treffen auf eine Gruppe mit fünf Erwachsenen und drei Kindern. Wie feingliedrig diese Menschen sind. Ihre Haut ist viel heller als die der schwarzen Bevölkerung Namibias und Botswanas. Wir staunen über die Bekleidung aus geschmeidigem Antilopenleder, mit der sie ihre Blöße bedecken. Die Mandukka für das Baby und ein Sack mit verschiedenen Utensilien sind ebenfalls aus diesem Leder. Einer der Männer trägt einen Kopfschmuck aus Kopf und Fell eines Schakals, der als schlaues Tier gilt.
Der älteste der San erläutert uns Pflanzen und Wurzeln, aus denen Medizin, Wasser oder Farbstoff gewonnen wird, oder die zur Nahrung dienen. Douglas übersetzt aus der Klicklautsprache der Buschleute. Wir sehen fasziniert zu, wie eine Frau eine dicke weißliche Knolle schabt und die Gruppe aus den Schnitzeln eine wässrige Flüssigkeit presst, die zum Trinken und Waschen dient. Wir versuchen uns im Feuer anzünden, was wirklich nicht einfach ist. Endlich glimmt das Gras, Holz wird darüber gelegt und Flammen steigen auf. Zum Schluss der Vorführung wird das Feuer mit Sand sorgfältig gelöscht. Die Buschleute haben eine Überraschung für uns Gäste. Jeder erhält ein Samenkorn ähnlich einem Kürbiskern, das er unter die Zunge legen soll. Und jetzt? Wartet, was passiert! Einer