26. September: Von nun an geht es nach Süden   (1/4)
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Es ist das erste Mal auf dieser Tour, dass wir um 6:00 Uhr aufstehen. Vor uns liegen 33 km Offroadstrecke und weitere 450 km linealgerade Straße Richtung Süden – abgesehen von der Rechtskurve nach Gweta.

Durch den Nationalpark nehmen wir die kürzere „Hauptstrecke“, die nicht weniger tückische Stellen anzubieten hat, als die Riverfront. Diesmal kommen wir ohne zu schaufeln und aufwendigere Aktivitäten durch, denn Herbert hatte rechtzeitig Luft aus den Reifen abgelassen. Nachdem wir in Kasane die Reifen wieder aufgepumpt haben, stellen wir uns mental auf einen langweiligen Fahrtag ein. 50 km vor Nata erkennen wir zu spät, dass wir in die Kontrolle für Obst und Gemüse
geraten sind, und müssen unsere Tomaten abgeben. Wie konnten wir nur vergessen, das Gemüse rechtzeitig zu verstecken!
Bei der Ankunft in Gweta werden wir darauf hingewiesen, dass wir uns auf dem falschen Campingplatz angemeldet haben, denn Gweta Lodge und Planet Baobab sind nicht dasselbe. Macht nix, wir sind wegen der Änderungen in Kasane sowieso einen Tag zu früh dran, im Planet Baobab ist Platz für uns, und wir können bleiben.
Wir nutzen den großzügigen Pool, bestellen ein Dinner und während Herbert einen Geocache sucht, schreibt Traudel Tagebuch. Morgen wollen wir außerplanmäßig eine Nacht in Maun verbringen, weil wir einen Rundflug über das Okavangodelta machen wollen.