| An einigen Stellen wird der Pad schwierig, weil ein Teil des sandigen Untergrunds weggebrochen ist, doch nur ein einziges Mal muss Herbert Low Gear einlegen. Je weiter hinein wir in den Naturpark fahren, desto spärlicher zeigt sich die Tierwelt. Zuletzt sind wir froh, den Campingplatz erreicht zu haben. Die gebuchte Campsite wird von einer mächtigen Feige beherrscht, die sowohl unserem Auto, als auch einer gemütlichen Sitzecke viel Schatten bietet. Leider haben wir übersehen, dass der Baum ein beliebter Fress- und Aufenthaltsplatz einer Horde Paviane ist. Als die Schatten länger werden und weitere Areale unsere Site erreichen, wechseln wir den Stellplatz. Das ist auch gut so, denn wenig später kacken und pinkeln die Plagegeister aus der Höhe des Baums herunter. Damit sie uns in Ruhe lassen, geht Herbert mit der Zwille auf Jagd. Er trifft zwar nur selten, aber sie halten Abstand. Auch in der Abenddämmerung zeigt sich kein Wild, schade, aber wir haben heute schon so viel gesehen, dass wir nicht enttäuscht sein dürfen. Im Sonnenuntergang essen wir unser Dinner, begutachten anschließend die Fotos von gestern und heute und freuen uns über die Ausbeute. Die Flusslandschaft des Chobe glänzt im Restlicht des Tages. Als sich die Dunkelheit durchsetzt, geht Traudel duschen und erinnert sich zu spät, dass schon im vergangenen Jahr kein Licht im Sanitärgebäude war. Doch Halt! Als sie fertig ist, hackt jemand Holz für den Donkey und schaltet einige der Lampen an. Supertiming, denn mit Kopfleuchte war das Duschen echt schwierig! |
|
![]() ![]() |
|