| Die Kleinstadt Katima Mulilo liegt im östlichsten Zipfel des Caprivistreifens. Damit haben wir den Norden Namibias von den Epupafalls im Westen bis hierher in zehn Tagen durchquert. Im Gegensatz zu den anderen Siedlungen in diesem geografischen Schwänzle ist in Katima richtig was los. Es gibt mehrere Supermärkte, Gaststätten und eine Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten unterschiedlicher Art. Nur das namibische Internet hat auf diesem schmalen Streifen zwischen Sambia und Botswana seine Schwächen. Wir füllen noch einmal den Kühlschrank auf und machen einen Spaziergang über den vielgelobten Markt. Die Verkäuferinnen lassen deutlich erkennen, dass sie unsere Sightseeingtour ablehnen und wollen auf
keinen Fall fotografiert werden. Vermutlich werden sie zu häufig ungefragt abgelichtet. Herbert hat einen Geocache ausfindig gemacht, den wir ohne große Mühe auf einem privaten Gelände direkt am Sambesi finden. Wir suchen eine Gaststätte, in der wir essen und die zurückliegenden fünf Tage der Reise hochladen können, denn der Namwi Campingplatz hat alles – außer WLAN. Die Verbindung ist so schlecht, dass die Einträge samt Fotos zweieinhalb Stunden Zeit beanspruchen. Welch eine glückliche Fügung des Zufalls, dass das Personal von der Bestellung unseres Essens bis zum Bezahlen ebenso lang braucht. |
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