18. September: Campsite mit Witz und Charme   (2/4)
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Das Camp wird von einer Gruppe junger Leute geleitet, die sich um benachteiligte Jugendliche kümmern, ihnen Arbeit verschaffen. In der Rezeption hängen wunderschöne Batiktücher regionaler Künstler für vielerlei Zwecke, jedes ein Unikat. Das junge Leitungsteam zeigt viel Sinn für Humor. Vor allem die Sanitäreinrichtungen sind originell gestaltet. In einer Zinkbadewanne im Abendrot mit Blick auf den Okavango baden – das kann nicht jeder bieten.
Sogar ein Krokodil- und Flusspferdsicheres Schwimmbecken gibt es im Fluss. Dort ist ein zirka zehn Meter großer Käfig verankert, in dem man wegen der
starken Strömung mit kräftigen Zügen auf der Stelle schwimmt.
Zum Abendessen gibt es Linsensuppe, deren Zubereitung beschwerlich ist, weil auf dem Stellplatz keinerlei Ablagemöglichkeiten existieren, das Herrichten im Camper dagegen eine Zumutung wäre, denn er hält die Tageshitze beharrlich gespeichert. Bis wir bei Tisch sitzen, ist es dunkel. Im Fluss grunzen die Flusspferde, hoch über uns leuchten nicht nur Sterne, über uns im Baum spendet eine riesige Korblampe Licht.