23. Oktober: Rückfahrt nach Maun (1/2)
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Da wir wieder vierhundert Kilometer Strecke vor uns haben, brechen wir früh auf. Bevor wir auf die Asphaltstraße abbiegen, wollen wir unsere Reifen aufpumpen. Kein Problem, jetzt haben wir ja ein funktionierendes Ersatzteil. Doch leider ist der Kompressor an die Batterie in der Kabine angeschlossen, und die ist nach zwei Tagen ohne Steckdose wieder einmal down. Die nächste Tankstelle befindet sich dreißig Kilometer nördlich in Shakawe kurz vor der Grenze nach Namibia. Den Umweg müssen wir uns gönnen. Shakawe wartet mit zwei Tankstellen auf, was sich bestimmt lohnt, denn in Botswana ist der Sprit billiger als in Namibia. Nachdem wir an der ersten vergeblich nach Luft gefragt haben, fahren wir zur nächsten, wo wir ebenfalls abgewiesen werden. Gibt es eine andere Möglichkeit, Reifen aufzupumpen? Nein! Wo um Himmels willen pumpen die Bewohner dieser Gegend ihre Reifen auf? Doch wir haben Glück im Unglück, denn soeben ist ein deutscher Tourist mit Dachzeltcamper mit Tanken fertig. Wir fragen nach einem Kompressor und erhalten umgehend Hilfe. Ich habe den unangenehmen Verdacht, dass der Kompressor für den Luftdruck in den Reifen unsere Achillesferse bleiben wird. Wir sind froh, als wir nach der langen Fahrt endlich ins Island Safari Camp einbiegen, und freuen uns auf einen gemütlichen Abend. Doch der Platz ist mit Zelten völlig überfüllt, ich darf gar nicht an die Sanitäranlagen denken. So haben wir uns das für die zwei Nächte nicht vorgestellt, können jedoch beinahe denselben Stellplatz mit Blick auf den Wasserarm ergattern.