22. Oktober: Wanderung zu den Felszeichnungen (1/5)
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„Heute könnten wir eigentlich länger schlafen“, meint Herbert, aber um viertel nach Sechs verlassen wir das Bett. In der Nacht hat es kräftig geweht, die Temperaturen sind fast nordeuropäisch. Um neun Uhr passieren wir das Tor zum Naturpark, hinter dem eines der wenigen Weltkulturerbestätten der UNESCO in Afrika liegt. Eine halbe Stunde lang quält Herbert das Auto über Löcher, Steinbrocken und Sandkuhlen, dann stehen wir vor dem Museum. Die machen das wirklich spannend hier. Ein Guide lässt uns nochmals die Formalitäten erledigen, dann gehen wir erst einmal ins Museum, wo über die Herkunft der Felszeichnungen informiert wird. Wir kürzen die Lektion ab, da die Sonne steigt, und die geführte Wanderung zwei Stunden dauern soll. Wir haben Glück mit Phetobo. Er kennt sich bestens aus und meistens verstehen wir uns. Er hat Recht, wenn er sagt, dass wir viele Abbildungen ohne ihn vermutlich nicht entdeckt hätten.
Den Nachmittag verbringen wir auf unserem Platz unter den großen Schattenspendern. Müßiggang muss auch sein.