| Wir besuchen das einzige noch nicht ausgetrocknete Wasserloch im Wildpark, fahren an drei Löwenweibchen vorbei, die am Wegrand die Hitze abreiten. Am Wasserloch schauen wir erst zwei, dann mehreren Elefanten beim Duschen und Trinken zu und amüsieren uns, als sich ein stattlicher Löwe mit prächtiger Mähne von den Dickhäutern verjagen lässt. Der Abend verklingt am Lagerfeuer, und wir begeben uns in unser gut vorgewärmtes Bett. Spontan entscheiden wir uns am nächsten Morgen, den zweiten Campingplatz im Wildpark, der keinerlei Sanitäreinrichtungen besitzt, auszulassen, da die gesamte Wasserzufuhr in den Ablutions unterbrochen ist. Welcher Eli hat sich diesen bösen Scherz erlaubt? Wir schrubben die dreißig Kilometer tiefe Sandpiste bis zum Gate in eineinhalb Stunden herunter und sind stolz auf unser Tempo. Das Auto schlingert zwar hin und her, rutscht in ungewollte Spurrillen und droht sich zeitweise gefährlich schief zu legen, doch der Fahrtwind kühlt den Motor, und wir kommen gut voran. |
|
![]() ![]() |
|