| Eine Reisetasche mit entbehrlichen Utensilien bleibt bei Huberta. Die Strecke zieht sich, wir brauchen länger als gedacht. Auf dem Campingplatz tummeln sich Schwarzfersen-Impalas, Horden von Baboons und Vögel, deren Laute uns fremd sind. Am späten Nachmittag fahren wir in den Nationalpark. Nachdem die Hitze des Tages gebrochen ist, wagt sich das Wild aus seinen schattigen Verstecken und wandert zu einem kleinen See. Innerhalb von zwei Stunden sichten wir Rotten von Warzenschweinen (Meine Güte, sind die hässlich!) Eine Elefantenkuh mit einem halbwüchsigen und einem winzigen Nachwuchs wird von einem Bullen beobachtet. Am Rande des Sees liegt fett und träge ein Salty. Giraffen schreiten aus dem Gebüsch, werden von einer Herde Gnus überholt. Überall grasen Antilopen, was in dieser trockenen Vegetation bedeutet, dass sie auch kleinste Hälmchen aus dem Boden zupfen. Es hat lange nicht geregnet, die Landschaft trägt Braunbeige mit wenigen grünen Einsprengseln. Zum Abschluss der Pirsch versuchen wir drei Nashörner zu fotografieren, doch es ist schon zu dunkel. | |
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